Startseite

Erfolgsgeschichte.
Tibarg.

BID Tibarg II & Ökonomisches Quartiersmanagement in Hamburg-Niendorf.

Projektbeschreibung

Das Stadtteilzentrum Tibarg ist das pulsierende Herz des Stadtteils Niendorf in Hamburg. Um den Tibarg attraktiver und erfolgreicher zu machen, wurde 2010 der erste Business Improvement District (BID) auf Initiative von Grundeigentümern des Tibarg unter der Bezeichnung „BID Tibarg I“ durch die Freie und Hansestadt Hamburg eingerichtet. Der BID Tibarg I hat zwischen 2010 und 2015 mit einem Gesamtbudget von 1,75 Mio. Euro die geplanten Maßnahmen in den drei klassischen BID-Themenfeldern Bau, Service und Marketing auftragsgemäß realisiert.

Besonders deutlich fallen die vom BID Tibarg I vorgenommenen Bau- und Renovierungsmaßnahmen in der „Möblierung“ des Tibarg, des Niendorfer Marktplatzes und der Straße Zum Markt auf. Die neue LED-Straßenbeleuchtung, die Brunnenanlage, der Dorfplatz mit saisonal wechselnder Bepflanzung, die Spielflächen für Kinder und die vielen zusätzlichen und erneuerten Fahrradabstellbügel haben die Aufenthaltsqualität erheblich verbessert und werden von Kunden, Passanten und Anwohnern geschätzt und gern genutzt.

Seit seiner Einrichtung organisiert der BID Tibarg I mit dem von ihm finanzierten professionellen ökonomischen Quartiersmanagement im Servicebereich einen bereits nach kurzer Zeit als unverzichtbar empfundenen zusätzlichen Winterräumdienst sowie zusätzliche Straßenreinigungen des BID Tibarg-Bereichs. Als stimmungsvoller Eyecatcher dient die vom BID Tibarg I angeschaffte und jährlich zum Advent installierte Weihnachtsbeleuchtung des BID-Gebiets.

Eine weitere wesentliche und besonders wichtige Aufgabe des ökonomischen Quartiersmanagements ist die professionelle und umfangreiche Vermarktung des Stadtteilzentrums.

Der Tibarg hat durch die BID–Maßnahmen trotz starker Konkurrenz durch benachbarte Einzelhandelsstandorte sowie der rasanten Entwicklung internetbasierter Onlinehandelsformen einen deutlich spürbaren Aufwärtstrend erfahren. Gegen den Trend ist die Nachfrage nach Einzelhandels- und Büro/Praxis–Flächen stabil geblieben, Grundeigentümer berichten teilweise von steigenden, jedenfalls stabilen Vermietungsumsätzen. Das vom BID Tibarg I beauftragte Standortgutachten zum „Geschäftszentrum Tibarg“ vom Februar 2015 bestätigt diese Einschätzung und attestiert dem Stadtteilzentrum Tibarg ebenfalls eine im Vergleich zu Konkurrenzstandorten überraschend positive Entwicklung. Dieser Erfolg wird auf die BID Tibarg I Maßnahmen zurückgeführt. Gleichzeitig spricht das Gutachten aber auch weitere Handlungsempfehlungen für die Zukunft aus.

Um die realisierten Erfolge zu erhalten und an die positive Entwicklung auch nach Beendigung des BID Tibarg I am 29.11.2015 anzuknüpfen, haben die Initiatoren des BID Tibarg I auf Grundlage des Hamburgischen BID Gesetz (GSED) im September 2015 den Folgeantrag zur Einrichtung des BID Tibarg II gestellt. Im Februar 2016 wurde die Rechtsverordnung BID Tibarg II antragsgemäß erlassen.

Der BID Tibarg II verfügt bei einer fünfjährigen Laufzeit über ein Gesamtbudget von rd. 1,2 Mio. Euro. Nachdem sich der Tibarg durch die Baumaßnahmen des BID Tibarg I äußerlich bereits in einem attraktiven Zustand befindet, konzentriert sich der BID Tibarg II nun auf den Bereich Service – mit einem weitverstandenen professionellen Quartiersmanagement, zusätzlicher Straßenreinigung und einem zusätzlichen Winterräumdienst – sowie einem umfangreichen Standortmarketing. Beim Standortmarketing möchte der BID Tibarg II die zunehmende Digitalisierung als Chance auch für den Tibarg nutzen und hier entsprechende Projekte umsetzen.

Als Aufgabenträger des BID Tibarg II beauftragten dessen Initiatoren die Firma Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH. Deren geschäftsführende Gesellschafterin Frau Nina Häder hatte den BID Tibarg I bereits in den vergangenen sieben Jahren als BID- und Quartiersmanagerin  – vor ihrer Selbständigkeit als Angestellte der örtlichen Interessengemeinschaft  – erfolgreich vorbereitet, initiiert und begleitet.

Die Attraktivität des Tibarg und dessen von vielen Besuchern und Kunden empfundenes besonderes Flair soll mit den Maßnahmen des BID Tibarg II mindestens gewahrt, möglichst jedoch weiter gesteigert werden.

Die Maßnahmen sollen

▪ zu einer Stärkung des Tibarg „Profils“ im Wettbewerb mit den Konkurrenzstandorten sowie dem Online-Handel dienen,
▪ zur Verbesserung des Branchenmix beitragen,
▪ neue Zielgruppen ansprechen,
▪ internetbasierte Vermarktungsalternativen für den BID Tibarg II Bereich entwickeln,
▪ helfen, ein stabiles und kaufkraftstarkes Kundenpotential für den Einzelhandel zu gewinnen bzw. zu erhalten,
▪ dazu beitragen, die Attraktivität als Einkaufs- und Erlebnisstandort durch die Ansiedlung attraktiver Gastronomie zu erhöhen,
▪ durch Erhalt und weiterer Verbesserung der Aufenthaltsqualität eine Verlängerung der Verweildauer von Kunden und Besuchern erreichen,
▪ der Investitionssicherheit für Eigentümer durch eine langfristige Stabilisierung bzw. Steigerung des Mietniveaus und damit dem Erhalt und der Steigerung der Immobilienwerte durch bessere Vermietbarkeit dienen,
▪ die positive Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik fortführen.

Fazit

Zusammengefasst sollen die mit dem BID Tibarg geschaffenen Werte, wie die erhöhte Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone sowie die deutlich verbesserte Vermarktung, fortgeführt werden. Die zunehmende Digitalisierung, insbesondere im Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich, will der BID Tibarg II nicht als Bedrohung ansehen, sondern als Chance aufgreifen, um den Tibarg mit seinen Einzelhändlern, Dienstleistern, Freiberuflern und Vermietern mit innovativen Projekten auch in der digitalen Zukunft konkurrenzfähig zu halten.

www.tibarg.de

Details

Projektlaufzeit: BID Tibarg II von 2016 bis 2021
Auftraggeber: Initiativkreis BID Tibarg II

Bildnachweise:
Bilder: © Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH

Ihre Ansprechpartner

Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH

Nina Häder
Ralf M. Beckmann

Nachricht senden
Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr Infos.